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Silberpfeile - Die Duelle der Grand-Prix-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union 1934-1939

Silberpfeile -
Die Duelle der Grand-Prix-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union von 1934-1939

»Silberpfeile« stehen für die bis heute wohl berühmtesten Rennfahrzeuge der Welt.

Nahezu unangefochten beherrschten die silberfarbenen Boliden von Auto Union und Mercedes-Benz das Renngeschehen der Vorkriegszeit. Über 600 Bilder lassen die Autos, ihre berühmten Fahrer wie Rudolf Caracciola, Bernd Rosemeyer oder Paul Pietsch, die Rennen, die Atmosphäre und den Zeitgeist jener aufregenden Jahre lebendig werden. Darüber hinaus sind in diesem wertvollen Bildband die technischen Daten der Silberpfeile aufgelistet, die Rennergebnisse und die biografischen Daten der Rennfahrer.

Buchinformationen:

  • Anthony Pritchard
  • Silberpfeile - Die Duelle der Grand-Prix-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union von 1934-1939
  • 504 Seiten, 597 s/w Bilder, 13 Farbbilder
  • 225 x 228 mm, gebunden im Schutzumschlag
  • Motorbuch-Verlag
  • € 98.00, sFr 162.00
  • ISBN 978-3-613-03094-7

Kommentar:

Gut 2,5kg Papier wollen gestemmt werden, wenn man diesen Wälzer in die Hände nehmen möchte. Somit eignet sich dieser zunächst einmal nur bedingt als Bettlektüre. Es sei denn, man bringt entsprechende Bizeps mit.

Im Prinzip ist mit dem Buchtitel alles gesagt. Der Autor Anthony Pritchard hat es sich zur (Fleiß-)Aufgabe gemacht, alle Rennen von 1934-1939 aufzulisten und mit unheimlich ansprechendem Bildmaterial zu versehen.

Dazu widmet er jedem Rennen einer Saison einen kurzen Abriß und listet dazu die ersten sechs Plazierungen des vorgestellten Rennens in einem separaten Kasten auf, incl. Fahrer, dessen Startnummer sowie die Rennzeit. Die schnellste Runde gibt's noch obendrauf.

Interessant sind die Schilderungen über die Entwicklungsgeschichte der Rennnwagen. Ob es sich dabei um den Mercedes-Benz W25 oder den Auto-Union Typ P (später als Typ A bekannt geworden) handelt ist ohne Belang - die Hintergründe beider Wagen sind gleichermaßen spannend.

Schön sind auch die Ausflüge des Autors in Richtung Maserati oder Delahaye oder kurze Exkursionen zu Alfa Romeo. Doch wertvoll macht diesen Prachtband erst die unglaubliche Bilderflut an Vorkriegsrennwagen und Vorkriegsrennszenen. Die Vorstellung aller Rennfahrer von Mercedes-Benz und Auto Union im Anhang des Buches geben Aufschluß über die Menschen, ohne diese jeder der angesprochenen Wagen zum Stillstand verdammt gewesen wäre.

Und wer nun glaubt, Anthony Pritchard hätte sich lediglich auf die Formel-1 kapriziert, den darf man angenehm enttäuschen. Zwei Kapitel sind den Rekordfahrten und den Bergrennen gewidmet. Der Anhang erfreut durch Technische Spezifikationen der Silberpfeile und den Grand-Prix-Formeln von 1906-1946. Dazu erfährt der Leser noch ein wenig darüber, wie es in den 50er-Jahren weiterging.

Der Preis des Buches erscheint auf den ersten Blick hoch, doch aufgrund dessen, daß er sich auf 504 Seiten geballte Informationskraft verteilt, relativiert sich dieser wieder. Für alle, die sich für die Entwicklungsgeschichte der Formel-1 im allgemeinen und für die Geschichte der Silberpfeile im besonderen interessieren, ist das Geld sehr gut angelegt! (mdr)

   
   

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