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Porsche - Ursprung einer Marke

Porsche
Ursprung einer Marke

In einem ehemaligen Sägewerk im Kärntner Örtchen Gmünd startet 1948 eine Erfolgsgeschichte ohne gleichen: Mit dem Roadster 356-001 erblickt hier der erste Porsche das Licht der Welt. Unmittelbar danach folgt das erste Coupé, das bereits die von Erwin Komenda gezeichnete Form trägt, mit der sich Porsche in die Herzen von Autofans weltweit fährt und die heute noch im aktuellen 911 weiterlebt. Unter der Ägide seines Sohnes Ferry erfüllt sich damit auch der Wunsch von Prof. Ferdinand Porsche, endlich einen Sportwagen zu bauen, der seinen Namen trägt.

Ausgehend vom 356/2, dem ersten Coupé, entwickelt sich Porsche rasant zu einem angesehenen und erfolgreichen Sportwagen-Hersteller. Absoluter Leichtbau und windschlüpfige Karosserieform stehen von Anfang an im Lastenheft – bis heute elementare Bestandteile der Porsche-DNA, die dieses Standardwerk anhand eines der ersten Porsche 356 bildreich und nahezu detailversessen erklärt.

Karl Ludvigsen, einer der renommiertesten Automobil-Autoren der Welt, bezieht in seine Untersuchungen zahlreiche Originaldokumente, aber auch den 356/2 des Sammlers und Fernsehstars Jerry Seinfeld ein:

  • Der 356: Was zeichnet die Legende aus?
  • Die Anfänge: Wie ging es mit der Firma Porsche eigentlich wirklich los?
  • Der erste Porsche: Wie und durch wen erfolgte die Konstruktion des 356-001?
  • Die Porsche DNA: Welche Grundfesten kennzeichnen Porsche noch heute?

Dieses Buch liefert Enthusiasten alles, was sie schon immer über die Wurzeln von Porsche wissen wollten. Ein Muss!

Buchinformationen:

  • Karl Ludvigsen
  • Porsche - Ursprung einer Marke
  • 328 Seiten, 91 Farbfotos, 219 S/W Fotos, 55 farbige Abbildungen, 12 S/W Abbildungen, 61 Zeichnungen, 3 Karten, 3 Tabellen
  • 282 x 297 mm, gebunden mit Schutzumschlag
  • Delius-Klasing
  • € 68.00 (D) / € 69.90 (A)
  • ISBN 978-3-7688-3863-4

Kommentar:

Henry Ford wird folgendes Zitat zugesprochen: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.". Jetzt kann man behaupten, daß die Aussage dieses weisen Ausspruchs schließlich auf alle Firmengründungen übertragbar ist und es niemand leicht hat, wenn er sich ins unternehmerische Risiko begibt. Das ist unbestritten, doch auf die Firma Porsche scheint das in besonderem Maße zuzutreffen.

Ferdinand Porsches Gefangenschaft in Frankreich, die schwierigen Anfänge im Sägewerk in Gmünd/Österreich, die unsichere Zukunft und die Materialknappheit setzten der als Konstruktionsbüro vor dem verheerenden Zweiten Weltkrieg in Zuffenhausen gegründeten Firma unmittelbar nach dem weltweiten Flächenbrand schwer zu. Die Erfolgsgeschichte, die sich zaghaft ab 1948 abzuzeichnen begann und im weiteren Verlauf der Jahrzehnte ungeahnte Ausmaße annahm, kann man mit Fug und Recht als beispiellos bezeichnen. Insofern läß sich, übertragen auf Fords Zitat, für Porsche konstatieren, daß Zuffenhausen der Beginn, Gmünd der Fortschritt und die Entwicklung des Porsche 356 der Erfolg in der Firmengeschichte der Stuttgarter markieren.

Karl Ludvigsen, international hoch angesehener und preisekrönter Journalist sowie Autor diverser Fachbücher u.a. zu Porsche und Mercedes-Benz, hat sich einer auf den ersten Blick womöglich einfachen, doch auf den zweiten Blick hoch komplexen Aufgabe gestellt, die einen unermeßlichen Rechercheaufwand nach sich gezogen haben muß. Vorneweg: dieser Aufwand hat sich mehr als gelohnt!

Der Autor spannt automobilgeschichtlich gesehen zwar einen relativ kleinen Bogen, füllt diesen jedoch mit einer Detailfülle, die seinesgleichen sucht. Die Aufarbeitung der 356er-Geschichte ist derart plastisch und anschaulich, daß der Eindruck entsteht, Ludvigsen sei nicht nur Zeit- (Jahrgang 1934) sondern Augenzeuge im inneren Zirkel der Porsche KG gewesen.

Drei Hauptteile dominieren das Buch: Die Entwicklungsaufträge von Cisitalia zum Bau eines Renn- und Sportwagens, die als spätere Basis für den 356 nützliche Dienste leisten, freilich die akribisch aufgearbeitete Genesis des Porsche 356 an sich sowie der allgegenwärtige Porsche von Jerry Seinfield mit der Fahrgestellnummer 356/2-040 und Otto Mathé als prominentem Vorbesitzer. Seinfelds Porsche wurde von Michael Furman nahezu meisterhaft fotografisch in Szene gesetzt und die Geschichte von "356/2-040" durch persönliche Berichte u.a. vom an der Konservierung des Wagens in den USA Beteiligter aufgelockert.

Die Geschichte Porsches ist immer auch die Geschichte des Volkswagens. Dieser Abschnitt der Porsche-Annalen findet auf den ersten Seiten gebührend Anerkennung, wobei auch hier bereits auf den Sportwagenbau abgezielt wird, indem der Autor den Typ 60K10, den sogenannten Berlin-Rom-Wagen, eindringlich unter die Lupe nimmt und in dieser Frühzeit des Konstruktionsbüros bereits auf die sportlichen Ambitionen Porsches verweist.

Bereichert wird das Buch durch teilweise unveröffentlichtes Bildmaterial, Konstruktionszeichnungen und zeitgenössischer Werbung.

Porsche - Ursprung einer Marke ist Seite für Seite eine Ode an einen ganz besonderen Fahrzeugbauer und ein unverzichtbarer Bestandteil nicht nur für jeden Porsche-Literatursammler. (mdr)

   
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